Europakonferenzen in Island

von THOMAS ERTLTHALER am 22.4.2004
"Be unique" - unter diesem Motto fanden von 17. bis 21. April 2004 die Europakonferenzen der beiden Europaregionen von WAGGGS und WOSM sowie die gemeinsame Konferenz in Reykjavik/Island statt.
Europakonferenzen in Island

Auf das Motto "Be unique" ging die frühere isländische Präsidentin Vigdis Finnbogadottir als Keynote Speaker besonders ein. Verständlich, ist man doch als einer von nur rund 270.000 Isländern mit einer der ältesten Sprachen der Welt besonders einzigartig. Einzigartig ist auch die Pfadfinderbewegung, die mit rund 30 Millionen Mitgliedern in drei Jahren ihr 100-jähriges Bestehen feiert.

Die rund 400 TeilnehmerInnen aus fast allen Mitgliedsverbänden Europas – von Island bis Zypern, von Portugal bis Russland – diskutierten über die Trends und Herausforderungen der Jugend in den kommenden Jahren, arbeiteten am Dreijahresplan der Region mit und befassten sich mit dem Problem des Mitgliederschwundes, das fast alle Verbände belastet.

Auszeichnung für Monika Fabjan

Monika Fabjan, früher (unter anderem) Sprecherin der Ausbildung und jetzt Leiterin der Gilwellparkgruppe, wurde für ihre jahrelange herausragende Arbeit vor allem im Aufbau von Pfadfinderinnenverbänden in Osteuropa (Weißrussland, Ukraine, ...) mit der Silver Medal von WAGGGS – der höchsten Auszeichnung des Weltverbandes – gewürdigt.

Die PPÖ waren mit einer siebenköpfigen Delegation in Island vertreten: Präsident Mag. Christian Letz, Bundesleiterin Irene Krug, Bundesleiter Andreas Kranzelmayer, Bundesbeauftragter für Internationales Dr. Thomas Ertlthaler (als Delegationsleiter), die UNO-Vertreter von WAGGGS und WOSM in Wien Martina Rentenberger und Alexander Söllei, sowie Monika Fabjan.

Die Konferenzen wählten neue Komitees für die nächsten drei Jahre und entschieden sich für Slowenien als Austragungsort der nächsten Europakonferenzen im Jahr 2007.

Die PPÖ-Delegation mit dem neuen WOSM-Generalsekretär Dr. Eduardo Missoni | Bild: PPÖ

Die PPÖ-Delegation mit dem neuen WOSM-Generalsekretär
Dr. Eduardo Missoni | Bild: PPÖ