Interview mit unserem ehemaligen "Bundeswölfling"...

von Barbara Horn
Hier haben wir den Bundesbeauftragten für Wölflinge, Tobias Bischofberger aus Vorarlberg, näher unter die Lupe genommen. Und wie ihr gleich sehen könnt, handelt es sich dabei um einen WiWö-Leiter wie "du und ich".
Interview mit unserem ehemaligen "Bundeswölfling"...

Damit dich alle kennenlernen, verrat uns bitte wie du heißt und stell dich gleich mit den Buchstaben deines Namens vor!

Tolerant
Offen
Begeisterungsfähig
Immer am Arbeiten
Ausgeglichen
Spielbegeistert
Bundesbeauftragter und Bregenzerwälder
Immer gut gelaunt (also meistens zumindest)
Smiling – Lachen ist einfach total wichtig
Charakteristischer WiWö (-Leiter)
Humorvoll, hilfsbereit
Originell
Flexibel
Bananensplit (mag ich gerne, was man auch an meinem "Bäuchlein" erkennt)
Ehrlich
Recht gestresst (kann einfach nicht "Nein" sagen – was daraus geworden ist, seht ihr ja ...)
Genial
Ein Vorarlberger
Richtig gerne für euch alle da

Als großer Fan von Überraschungseiern hast du in einem deiner letzten ein tolles Solarium mit roter Lampe entdeckt und warst davon schwerst begeistert. Was hat dieser Inhalt nun mit deiner Arbeit als Bundesbeauftragter zu tun?

Nun, Überraschungseier haben das, was ich auch so an meiner Arbeit mit und für die WiWö liebe: "Spaß, Spannung und was zum Spielen" (und die Schokolade mag ich natürlich auch). Denn es ist einfach immer und immer wieder spannend, Woche für Woche mit meinen WiWö in der Heimstunde zu "arbeiten" – und gleichzeitig auch auf höchster Ebene für unsere Kinderstufe etwas bewegen zu können. Wichtig dabei ist aber auch, dass man selber gerne Kind ist und gerne spielt – und dann macht das alles einfach einen Riesenspaß. Ganz abgesehen davon, dass dieses Solarium (ich weiß nicht, ob ihr das kennt – aber die rote Lampe leuchtet sogar) einfach genial ist.

Was darf für dich in einem Pfadijahr auf keinen Fall fehlen?

Für mich gehört schon seit Jahren zum Abschluss bzw. zum "Anfangen" des Pfadfinderjahres das BuWiWöLeiLa dazu. Und ich freu mich schon riesig auf das "MUH" in Kärnten. Und warum ich das alles eigentlich mache ist auch klar: Weil ich viele Menschen, die ich durch die Pfadfinder kennen gelernt habe, einfach total gerne mag, schätze, und viele davon auch zu meinen Freunden und Freundinnen zählen darf.

Wie groß sind eigentlich deine Ohren?

Jedenfalls groß genug, um gut zuhören zu können. Und das ist auch etwas, was ich als Bundesbeauftragter nicht verlernen und beibehalten will. Nämlich "zuhören können" und zu versuchen, für Probleme und Herausforderungen, die es bei der täglichen WiWö-Arbeit und bei den Pfadfindern gibt, Lösungen anzubieten. Und witzigerweise sind meine Ohren übrigens gleich lang wie meine Nase.

Was sollte eigentlich jeder WiWö-Leiter, jede WiWö-Leiterin in Österreich über dich wissen?

Dass ich jemand bin, der genauso wie alle WiWö-LeiterInnen jede Woche WiWö betreut und vermutlich dieselben Probleme in der täglichen WiWö-Arbeit hat. Sprich: Ich koche auch nur mit Wasser und versuche einfach täglich, mein Leben nach unserem WiWö-Wahlspruch "So gut ich kann" zu meistern. Außerdem suche ich eine Frau – echt! Weil ich wäre total froh, bald eine Bundesbeauftragte für Wichtel an meiner Seite zu haben. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Privat hab ich übrigens "die Richtige" gefunden und bin glücklich verliebt.

Warum trägst du eigentlich keine gelben Schuhe?

Du wirst lachen, aber ich habe seit dem b.open sogar einen gelben Schuh zu Hause, den ich (gemeinsam mit seinem blauen Partner) immer wieder anhabe. Ansonsten muss ich aber zugeben, dass ich kein einheitliches gelbes Paar Schuhe besitze. Eindeutig noch ein Manko, das man aber ja noch ausbessern kann – oder? Übrigens: Ich hab Schuhgröße 42.

Mir ist zu Ohren gekommen, dass du derzeit einen recht großen und schweren TEDdy besitzt, der obendrein noch recht anhänglich ist und dich gar nicht mehr los lässt. Stimmt das? Wie bist du denn dazu gekommen? Wie entwickelt er sich denn?

Er entwickelt sich langsam aber sicher "prächtig" – wie man schon im letzten und auch in diesem PPÖ-Brief lesen konnte. Wir sind fleißig dabei, ihn zu analysieren und die Schlüsse aus den ausgewerteten Ergebnissen zu ziehen. Spannend wird es vor allem werden, unsere Basis besser zu erreichen (sprich Informationen gezielt zur Verfügung zu stellen) und zu betreuen (sei es nun in Bezug auf Ausbildung oder einfach "nur so"). Weil für die Basis (sprich für uns alle) machen wir das ja.

Danke für das Interview!

Bitte, gern geschehen! Und "so gut wir können" – oder?