Pfingst'l 2008: Die Götter müssen verrückt sein
Für mich der erste Besuch – für viele Teilnehmer schon ein Fixpunkt seit 32 Jahren: Als bunte Gemeinschaft lagern über die Pfingstfeiertage oberösterreichische Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus 10 Gruppen gemeinsam mit Behinderten aus verschiedenen Einrichtungen (Projekte, Caritas, Diakonie, geschützte Werkstätten, Volkshilfe,...).
Die Kinder und Jugendlichen fühlen, lernen und üben, was es heißt, tolerant zu sein und Rücksicht aufeinander zu nehmen. Sie erleben hautnah, dass jede und jeder Stärken und Schwächen haben darf. (aus dem Pfingst'l-Folder)
Diesmal war das Lagerthema des Pfingst'ls göttlich, denn in St. Leonhard bei Freistadt "mussten die Götter verrückt sein". Bei den Pfingstlgames halfen fünf Familien den Göttern ihre Orientierung wieder zu erlangen, indem sie gemeinsam zehn ganz schön knifflige und abenteuerliche Stationen absolvierten.
Jede Familie hatte rund 30 Mitglieder, wo sich im "Brezerlsystem" zwei Nichtbehinderte um einen Behinderten oder eine Behinderte in der Familie kümmerten. Beim gemeinsamen Einstieg zu Beginn der Pfingstlgames wurde das Feuer durch einen selbst gebastelten Sportbogen aus einem Langlaufschi entzündet. Ein weiterer Höhepunkt des Pfingst'ls war die Disco mit Liveband, worauf schon viele Teilnehmer während meines Besuches warteten und die ich aufgrund meiner frühen Abreise nicht mehr "live" miterleben konnte.
Ich war fast versucht, nach dem Pfingst'l-Thema für 2009 zu fragen um es euch zu verraten, aber abwarten ... bald ist es wieder soweit. Alle Infos und den Pfingst'l-Folder kannst du bei Ludwig Stadler und Roland Raab bekommen.
Bildnachweis: Roland Raab






