Wer vernetzt die Evaluierungen?
Die PPÖ evaluieren sich selbst und das an allen Ecken und Enden. Die Stufenarbeit, das Einstiegsseminar – viele unserer gewohnten Bereiche wurden und werden einer Betrachtung und Bewertung unterzogen, einer Bewertung hinsichtlich der Ziele, der Qualität und der Aktualität.
Evaluierung unserer pädagogischen Konzepte innerhalb von drei Jahren anhand aktueller Studien und der gesellschaftlichen Entwicklung. Anschließende Anpassung beziehungsweise Weiterentwicklung der Konzepte. Für Kontinuität (6-9 Jahre) sorgen.
So lautete das strategische Ziel der PPÖ gemäß Beschluss der Bundestagung 2005. Evaluierungen und vor allem die daraus resultierende Umsetzung der Ergebnisse sind ein längerer Prozess. Außerdem haben die einzelnen Stufen dabei unterschiedliche Geschwindigkeiten wofür es zahlreiche Gründe gibt:
- Die Stufen sind in sowohl von ihrer Methodik, ihrem Wesen und ihrer Geschichte sehr unterschiedlich und diese Unterschiede zeigen sich auch bei den Evaluierungen. Was wird evaluiert, wie intensiv, welche Teilziele werden mit der Evaluierung verfolgt? Das alles sind Aspekte, die je nach Stufe unterschiedlich betrachtet werden.
- Die Evaluierungen werden ehrenamtlich von den Mitgliedern der Bundesarbeitskreise durchgeführt. Die Arbeitskreise sind verschieden groß, die Mitglieder unterschiedlich motiviert beziehungsweise mit Zeitressourcen gesegnet.
- Die GuSp haben ihre Evaluierung (EVI) bereits abgeschlossen, bevor die Bundestagung dieses Ziel beschlossen hat. Dies war eine wichtige Pionierarbeit im Bereich der Evaluierungen bei den PPÖ. Sie bietet ein großes Lernpotential für die anderen Stufen.
Wie funktioniert es nun aber, die verschiedenen Ergebnisse, Erkenntnisse und Ideen zu einem sinnvollen Ganzen zusammenfließen zu lassen?
Wer behält die Gesamtübersicht und sichert den Roten Faden?
Diese Arbeit passiert im Bundesausbildungsteam (BAT). Dieses Team, zu dem alle Bundesbeauftragten der Stufen und GruppenleiterInnen plus alle AssistentInnen gehören, kümmert sich darum, dass die einzelnen Arbeitsschritte zusammenpassen und Auswirkungen von Veränderungen auf andere Stufen berücksichtigt und diskutiert werden. Dieses Team ist außerdem mit allen LandesausbildernInnen vernetzt und auch hier werden die Ergebnisse der Evaluierungen besprochen, abgestimmt und Veränderungen koordiniert. Eine andere Vorgehensweise, zum Beispiel eine gemeinsame, zeitgleiche Evaluierung aller Stufen und der GruppenleiterInnen, ist aus den oben genannten Gründen weder realistisch noch zweckmäßig.
Das operative Ziel der Bundesausbildung zum Thema Evaluierungen, das aus dem oben genannten Ziel abgeleitet wurde, macht auch deutlich, welchen Stellenwert die Evaluierungen im BAT haben:
Laufende Evaluierungen des Programms sind ein fixer Bestandteil der Bundesausbildungsarbeit. Die Ergebnisse von Evaluierungen fließen in die Weiterentwicklung des pädagogischen Konzeptes ein.
Wir arbeiten also laufend an der Verbesserung der Stufenmethoden und Arbeitsformen, versuchen aktuelle Trends der Entwicklungspsychologie sowie die Erfahrungen der StufenleiterInnen und GruppenleiterInnen zu berücksichtigen und somit in Bewegung zu bleiben.
Das Bundesausbildungsteam

